Das Alte Handelshaus, errichtet 1789. Das Gebäude wurde damals
vom Keller bis zum Dach neu erichtet. Die Außenwände stehen auf der
inneren und äußeren Stadtmauer, sind 1,10m strark und durchgehen aus
Handstrichziegeln gemauert
Die riesigen Kellertonnen waren damals die "Kühlzellen". Eine
Besonderheit ist, dass der große spätbarocke Handelsraum bis ins Detail
orginal erhalten ist und niemals umgebaut wurde - ein Stück
vergessene Welt.
Mit seinen drei mächtigen Mittelpfeilern überspannt das barocke
Kreuzgratgewölbe eine Fläche von 130 m². Auf dem fast vollständigen
erhaltenen historischen Innenputz wurde unter mehreren Farbschichten der noch
orginale Erstanstrich von 1789 wiederentdeckt. Dieser Erstanstrich
wurde in wochenlanger Handarbeit mit restauratorischen Methoden
freigelegt und ist jetzt wieder vollständig sichtbar. Der Kamin
im großen Gastraum und die historische Einrichtung gibt diesem
alten Handelsraum ein ganz besonderes Flair. Die Räumlichkeit bietet Platz
für ca. 120 Personen - im seperaten kleinen Restaurant zusätzlich ca.
35-40 Plätze. Die Besonderheit hier ist, die gründerzeitliche
Einrichtung und gekrönt wird das Ganze durch eine handcolorierte
Tapentendecke von 1870, die aus dem Abbruchhaus Weberstr. 2 in Plauen
geborgen wurde. Der am Haus liegende Hofgarten (ca. 130 Plätze)
hat noch den auf der inneren Stadtmauer errichteten Fachwerkpavillon, in
dem 1789 die erste Plauener Freimaurerloge "Zu den drei Flammen"
gegründet wurde.
Der atriumartige Hofgarten bieten einen schönen Blick auf die Türme der
Johanniskirche.
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